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Synaptische Plastizität und Aufmerksamkeitsstörungen bei RASopathien

Den klinischen Einsatz und die neue Möglichkeiten der Untersuchungen neuronaler Plastizität untersuchen wir in einer vom BMBF (FK 01GM1519C) geförderten klinischen Studie bei Patienten mit sogenannten „RASopathien“, einer genetischen Erkrankung, zu denen z.B. die „Neurofibromatose Typ1“ (NF1) und das „Noonan-Syndrom“ (NS) gehören. Die Patienten leiden häufig an Aufmerksamkeitsstörungen und Lerndefiziten aufgrund einer Fehlregulation der Nervenzellen, die den Alltag der Betroffenen stark beeinträchtigen. Neue medikamentöse Therapieoptionen (Lamotrigin und Lovastatin) könnten zu einer Linderung der Beschwerden beitragen und die Defizite verbessern. Durch gezielte Untersuchungen der neuronalen Plastizität und der Aufmerksamkeit sollen neue therapeutische Möglichkeiten für die Patienten erforscht werden, die perspektivisch zur Behandlung der Lernschwierigkeiten und bei Aufmerksamkeitsstörungen der Patienten in der klinischen Routine eingesetzt werden könnten.

Kontakt:

PD Dr. med. Nikolai Jung

E-Mail: nikolai.jung(at)tum.de

Telefon: 089/71009 236